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Bahnbrechender Algorithmus erreicht Mikrogramm-Stabilität in Präzisionswaagen

Forscher des National Institute of Metrology of China und der China Jiliang University haben eine neuartige Kontrollstrategie entwickelt, die eine anhaltende Herausforderung bei der Hochpräzision meistertelektronische Waagen: Instabile Messungen im Mikrogrammbereich. Ihre kürzlich veröffentlichte Arbeit befasst sich mit dem Phänomen des „schwankenden mikroskopischen Lineals“, das durch subtile Umweltstörungen wie Luftströmungen, Vibrationen und Temperaturänderungen verursacht wird.

Die neue Methode nutzt einen ausgeklügelten Zwei-Phasen-Algorithmus, der geschickt mit einer Luftbetankung zwischen einem Kampfflugzeug und einem Tanker verglichen werden kann. In der ersten „Schnellannäherungsphase“ reagiert das System schnell, wenn eine Probe auf die Schale gelegt wird, und verwendet einen optimierten Steueralgorithmus, um den Messwert nahe an das tatsächliche Gewicht zu bringen. In der zweiten Phase der „Feinstabilisierung“ sperrt das System die elektromagnetische Kraft und führt einen aktiven Kompensationsmechanismus ein. Dies wirkt wie ein dynamisches Gegengewicht, das sich an verbleibende Umgebungsgeräusche anpasst, um in kürzerer Zeit einen stabilen und zuverlässigen Messwert zu erhalten.

Die Auswirkungen dieses Fortschritts sind für Bereiche, in denen höchste Präzision von größter Bedeutung ist, von Bedeutung. Bei der pharmazeutischen Herstellung ist die genaue Messung von Wirkstoffen in Milligramm- oder Mikrogramm-Dosen von entscheidender Bedeutung für die Wirksamkeit und Sicherheit von Arzneimitteln. Auch in der Schmuckbranche, in der Materialwissenschaft und in aufstrebenden Sektoren wie der neuen Energie verbessert die Fähigkeit, winzige Massen zuverlässig zu messen, die Produktqualität und die Forschungsergebnisse. Obwohl sich die Technologie noch in der Entwicklung befindet, ebnet sie den Weg für robustere und genauere Instrumente, die auch außerhalb streng kontrollierter Laborumgebungen effektiv funktionieren können.

Diese Forschung steht im Einklang mit umfassenderen globalen Bemühungen zur Verbesserung der messtechnischen Leistung von Präzisionswägezellen. Ein eigenes, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt beschäftigt sich ebenfalls mit neuen mechanischen Konzepten und Justagestrategien für Waagen, die auf elektromagnetischer Kraftkompensation basieren, mit dem Ziel, die Messunsicherheit durch Effekte wie Hysterese und Temperaturdrift zu reduzieren.

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